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Alt 22.05.2008, 18:15   #155 (permalink)
kitty79
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Hallo,

hätte gerne mal gewusst, wie es inzwischen mit der Allergie von catzchens Freund weitergegangen ist. ich erlebe mit meinem Freund nämlich momentan Ähnliches. Wir haben uns vor knapp 5 Wochen ein kleines Kätzchen geholt und da mein Freund vorher noch nie Probleme mit Allergien hatte, kam uns auch gar nicht erst der Gedanke, dass es ihn treffen könnte. Wir holten also die Katze ins Haus und prompt einen Tag später ging's schon mit den ersten Symptomen los - mir schwante gleich Übles: Er musste ständig niesen, rieb sich die Augen. Die nächsten Tage ging das so weiter, Augen waren inzwischen feurrot gerieben. Ich sagte zu ihm: "Geh' lieber direkt zum Arzt und lass einen Test machen." Aber er war der festen Überzeugung, die Allergie ginge schon von alleine weg. Dem war natürlich nicht zu. Nach ein paar Tagen hörte das Augenjucken auf; dafür war die Nase jetzt ständig zu und hinzu kamen schlimme Hustenanfälle. Diese steigerten sich so sehr, dass er richtige Atemprobleme bekam und dann auch Erstickungsanfälle - vor allem in der Nacht und morgens nach dem Aufwachen. Nun war es so weit, dass er endlich zum Hautarzt ging und einen Test gemacht hat. Dieser bestätigte nur, was wir ja schon wussten. Der Hautarzt gab ihm ein Asthmaspray und ein Anti-Allergicum mit dem Hinweis, beide Medikamente solle er nur solange nehmen, bis wir ein neues Zuhause für unsere kleine Katze gefunden hätten!!! Ich war total am Boden. Hatte ich mir doch mein ganzes Leben lang immer eine Katze gewünscht!!! Dann gab er uns noch den super Ratschlag, wir sollten uns stattdessen einen HUND anschaffen!!! Ärzte scheinen im Allgemeinen kein Verständnis für die Beziehung zu haben, die man zu einem Tier entwickelt. Nach Recherchen auf Hunderten von Internetseiten habe ich dann meinen Freund bekniet, es doch mit einer alternativen Heilmethode zu versuchen. Inzwischen ist er nun bei einer Heilpraktikerin in Behandlung. Seitdem er vor zwei wochen 3 Tage verreist war, hatten sich seine Symptome erheblich gebessert. Keine Erstickungsanfälle mehr, nur noch ab und zu Husten, Niesen und Schnupfen. Zwischendurch meinte er schon, er hätte gar keine Allergie mehr. Keine Ahnung, was zu der extremen Besserung, die so lange anhielt geführt hat. Die Therapie kann es eigentlich nicht schon sein, da er gerade erst am Anfang damit steht. Kann es eine Art Selbstimmunisierung sein? Seit 3 Tagen ist es allerdings leider wieder schlimmer geworden. Er hustet gerade abends und morgens wieder häufiger, schläft zum Glück nachts aber durch, Augen fangen wieder an zu jucken. Am Montag hat er einen Termin im Krankenhaus und will seinen Gesundheitszustand komplett durchchecken lassen, da er jetzt auch heftige Schmerzen im Brustmuskel hat. Wenn ich ehrlich bin, graut mir davor. Ich weiß genau, dass die ganze Ärztemeute dort wieder sofort sagt: "Die Katze muss weg". Hat hier im Forum Erfahrungen mit dieser Selbstimmunisierung durch seine Katze gemacht und wie ist die von den Symptomen her abgelaufen?

Wir hängen beide sehr an unserem kleinen Kätzchen, auch wenn es noch nicht so lange bei uns ist.


Ja, ich weiß, ich hab hier einen ganzen Roman geschrieben...sorry dafür... aber nur hier kann ich auf Verständnis für meine Situation hoffen...
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