Bei Trockenfutter scheiden sich die Geister.

Man kann es hinstellen, aber einige Miezen werden davon dick, oder sie sind/werden allergisch auf den Haufen Getreide, der meistens da drin ist.
Katzen trinken als Wüstentiere auch eigentlich zu wenig, um sich genug mit Wasser zu versorgen. Sie trocknen aber nicht aus, sondern haben die Fähigkeit, ihren Harn sehr stark zu konzentrieren. Dadurch wird die Bildung von Harngries und Steinen stark begünstigt.
Es ist sicher kein Zufall, dass Floh als einziger
Trofu-Junkie hier, die einzige Katze ist, die Probleme mit der Blase hat.

Sie darf nun kein
Trofu mehr essen.
Am einfachsten wird es für dich bei solchen Fragen, einfach mal zu überlegen, wie so eine Maus gebaut ist.

Sie ist weder gegrillt, noch getrocknet draußen unterwegs. Und zumindest der Feuchtegehalt der Nahrung sollte sich an ihr orientieren. Achte auch darauf, dass du Alleinfutter und nicht Ergänzungsfutter gibst, denn letzteres ist meist viel zu mager und enthält zu wenige Vitamine und Mineralien.
Es gibt aber Situationen, wo Nassfutter einfach nicht (nur)geht, zum Beispiel, wenn man ab und zu lange weg ist und das Futter sonst verdirbt.
Meine Kicia würde sich wohl totfressen, wenn hier
Trofu so rumstünde.
Und noch eine Info: Floh wog bei Diagnosestellung Struvit bereits 6,3 Kilo. Mittlerweile wiegt sie 4,8 und ist viel lebendiger als vorher.