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Zitat von Katzenschutz
und da ist es ganz schlicht so, dass da andere Massstäbe gelten, gerade bei verwilderten Hauskatzen - teilweise sogar absolut konträre Dinge zu tun sind, leider.
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ICh bin eng mit den SKK verbunden...und weiß durchaus, dass es manchmal ratsamer ist, eine katzengeburt zu verhindern, als die Kitten zur Welt kommen zu lassen..und habe schon mehr gesehen, als ich sehen wollte
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Ein Beispiel - Du wirst Deine Babies 12 oder 14 Wochen minimum bei der Mutter lassen. Wenn eine wirklich scheue Hauskatze draussen ihre Jungen bekommt und man diesen Jungen ein elendes Leben ersparen möchte, MUSS Ian sie mit 4, max. 5 Wochen von der Mutter trennen und auch dann wird es oft schon schwer, sie zu zähmen, jenachdem, wie scheu die Mutter ist. Da muss man dann leider - damit die Mutter ihnen nicht zuviel Scheu beibringt, die Kleinen separieren - so traurig das ist.
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Da stimme ich dir absolut zu...
Ich habe hier ein Kätzchen sitzen, dass ich besser mit 4 oder 5 Wochen geholt hätte (als die Besitzer es "loswerden" wollten...)
man sagt mir damals, die Kitten wären "im Haus geboren"... verschwieg mir aber, dass die Mutter mitsamt den kitten draussen in einer verwilderten Inzest-Gruppe lebte, und sich nciht anfassen lies....
wes hat Monate gedauert, aus diesem Fauche-Spucke-Teilchen eine familientaugliche katze zu machen...und wäre sicherlich (auch aufgrund meiner vorhandenen Erstkatze) deutlich einfacher gewesen, wenn ich nciht darauf bestanden hätte, ihr die 4 weiteren Wochen bei Mama zuzugestehen.
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Mit "erwachsen" meinte ich nicht die vollständige Reife, sondern eben die Geschlechtsreife = rein körperliche Fähigkeit, zu zeugen und auch zu gebären. Und diese ist nunmal bei Hauskatzen bei 5-6 Monaten. Und die Ergebnisse bekomme ich ja nun live und in Farbe präsentiert.
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hmmm... ich denke, da besteht eine missverständliche Definition...
Im Alter von 5-6 Moanten sind viele katzen zwar körperlich reif, kitten zu bekommen, ABER, sie sind körperlich nciht im Stande, dies zu tun, ohne Schaden zu nehmen...
denn wie bei allen Säugetieren, werden die kitten IMMER genügend Nährstoffe bekommen...notfalls entziehen sie dem mütterlichen Organsimus alle notwendigen Nährstoffe, dei dieser (selbst noch in der Entwicklung und im Wachstum befindliche) Organismus dringend selber benötigt
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Wir lassen oftmals trächtige Katzen kastrieren - dort, wo die Kleinen keinerlei Chance hätten, wo die Grossen schon "zuviel" sind und wenn wir davon ausgehen, dass die Trächtigkeit noch nicht zu weit ist. Dabei kann man sich, gerade bei Katzen, die zum ersten Mal werfen, sehr verschätzen, ich habe schon oft Katzen eingefangen, die absolut rank und schlank waren und dann waren sie leider schon recht weit trächtig. Wohl gemerkt, immer Wildlinge und nicht anfassbare Katzen, die man erst in Vollnarkose überhaupt untersuchen kann.
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dafür brauchst du dich nciht zu rechtfertigen... ich halte jeden ungeborenen Wildling für einen kleinen Schritt auf dem Weg zur Eindämmung des Strassenkatzenelends
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Wenn wir diese Katzen beim TA in Narkose haben, dann lassen wir sie auch kastrieren. Bei jungen Katzen sind es fast immer 2 oder 3 Babies. Auch bei den Katzen, wo wir erst gerufen werden, wenn schon geworfen wurde und wir dann die Mama natürlich erst fangen, wenn die Lütten soweit selbstständig sind, ist es nicht anders.
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das kann mit der allgemeinen kätzischen Populationsdichte zusammenhängen.
Katzen "produzieren" idR nur soviel "Nachschub" wie satt werden kann- mir ist in mehreren Züchterhaushalten ist mir aufgefallen, dass bei vielen katzen auf geringem Wohnraumangebot die Würfe immer kleiner wurden
bei dern Kätzchen "wo es zu spät ist" ist die Wurfstärke ja nciht immer sichergestellt..., Kitten mit Bauchnabelinfektionen oder Gendefekten /Unreifen erleben den Zeitpüunkt des Augenöffnens ja nur selten
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Wir hatten erst einmal den Fall (wir kastrieren im Schnitt zwischen 100 und 200 Draussenkatzen pro Jahr), dass eine circa. 7 Monate alte Katze, die trächtig war und die dort ihre Jungen nicht bekommen konnte, nur ein Junges hatte, dieses war viel zu gross - die Katze wäre definitiv bei der Geburt ohne Hilfe jämmerlich gestorben. Das war die einzige Trächtigkeit, die ich ohne jede Traurigkeit habe unterbrechen lassen.
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Armes Kätzchen... meien Cindy hatte mal ein Einzelkitten, dass die Größe eines 4- Wochen-Kätzchens hatte... das war meine allererste Katzengeburt- und ich war natürlich überhaupt nciht vorbereitet... damals gab es kein Internet udn keine Katzenforen.. da gab es nur Tierärzte, die damals wie heute nur rudimentäres Wissen von Katzengeburten oder -ernährung hatten- schliesslich sind sie weder Hebammen noch Oecotrophologen...
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Was ich mit meinem Beitrag sagen wollte - ich bin in Anbetracht des riesigen Katzenelends, was ich täglich vor Augen habe, kein Gegner von Kastration trotz Trächtigkeit, wo ich es vertreten kann / es keine andere Option gibt. Da wäge ich allerdings ganz klar ab - und bin im Zweifelsfall, so wenig das Manche verstehen mögen, die schreien "oh wie süss, Katzenbabies" (die ich auch liebe und süss finde, keine Frage) immer FÜR DIE MUTTER, wenn die Kleinen noch nicht geboren sind.
Heisst im Klartext, was andere Orgas anders praktizieren :
Wenn ich sehe, eine scheue Katze ist hochträchtig - dann gibt es für mich nur ZWEI Optionen : a) ich lasse sie die Jungen werfen, da wo sie zuhause ist, die Mutter sollte ein Maximum an Ruhe / Versteck haben, auch auf die Gefahr hin, die Jungen überleben das nicht, weil sie Jemand findet oder sie krank sind oder oder - warte mind. 4 Wochen nach der Geburt und wenn ich weiss, wo die Kleinen sind, fange ich dann ERST die Mutter ein und lasse sie kastrieren, nehme gleichzeitig die Jungen weg und sie kommt 1 oder 2 Tage später kastriert zurück und die Jungen sind weg. Ein grosser Schock für die Katze - aber ich sehe darin bei SCHEUEN Katzen, wenn ich auch den Jungen helfen möchte, den einzigen Weg.
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hier hätte ich Angst, die katze nciht eingefangen zu bekommen- jedenfalls nciht, ehe sie wieder halbzeit hat.
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Oder b) wenn die Umstände mehr als negativ sind und ich denke, die Katze ist noch nicht so weit, dann lasse ich sie kastrieren und setze sie, was für die scheuen Wildlinge das allerbeste ist, so schnell wie möglich wieder raus, sie kann keine Jungen mehr bekommen, die man ihr eh wegnimmt / sterben - und wird dort, wo sie ist, weiterleben.
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finde ich völlig ok
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Allerdings sehe ich absolut nicht, wieso diese - völlig zahme und umsorgte, vermutlich HOCHträchtige Katze nun kastriert werden sollte und die Jungen dann vermutlich euthanasiert, weil lebensfähig ?
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das "HOCH" war ja bis zum TA Besuch nicht klar...
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Ebensowenig sehe ich, wieso zwangsläufig Probleme entstehen sollten aufgrund des Alters der Katze ? Diese Katze hat gutes Futter, sie wird tierärztlich versorgt, ist drinnen unter Beobachtung und hat 10x bessere Chancen, ihre Jungen gesund und munter aufzuziehen als eine arme Bauernhofkatze, die im gleichen Alter draussen allein ihre Jungen zur Welt bringt und sie noch verstecken muss, damit der Bauer sie nicht plattmacht - und die dann nur Abfälle kriegt...
Und diese gerade beschriebenen verwilderten Streunerkatzen haben gerade zu Abertausenden überall hier ihre Jungen liegen - Erstgeburten mit max. 7 Monaten, ohne TA-Hilfe, ohne Versorgung, ohne gutes Futter - die müssten nach Deiner Ansicht ja dann alle tot sein.
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nicht zwangsläufig... aber bereits eine nciht abgegangene Plazenta kann Mutter und Kitten hinraffen... der unterschied ist; es bekommt niemand mit, udn wenn, dann interessiert es niemanden
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Was defakto nicht so ist, denn dann wäre die Katzenschwemme nicht so riesig, wie sie ist.
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Du weisst doch garnicht, wieviele Mütter die Geburten nciht überleben.... du siehst ja nur jene,. die überlebt haben..udn die Resultate aus den frühen Trächtigkleiten ...