Also, ganz unrecht hat die Ärztin nicht, aber wenn sie es Dir wirklich so beschrieben und argumentiert hat, wie Du es geschrieben hast, würde ich mir auf alle Fälle eine Zweitmeinung einholen. Fakt ist, dass die Erreger sich oft wirklich erst nach Wochen feststellen lassen. So ca. 3-6 Wochen nach einem Zeckenstich ist eine Blutentnahme auf Borrelien wirklich aussagekräftig. Man muss aber auch das richtige Labor dazu haben...

Allerdings, lassen sich dann die Erreger in hohem Maß nachweisen, dann ist auch die Borreliose defacto vorhanden. Und dann hilft eben oft nur Hammer-ABs, meistens dann in Form von Infusionen. Und daher ist es auch bei uns gang und gebe, wenn nur der leiseste Verdacht besteht, VORBEUGEND ABs zu verabreichen. Ich frag mich nur, was für Deine Ärztin schlimmer ist: Drei Wochen keine Sonne oder Borreliose? Frag sie doch mal, was sie vorziehen würde....