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Alt 05.05.2008, 22:37   #19 (permalink)
Barbarossa
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So, heute morgen war ich bei der Ärztin. Ich kannte die neue Ärztn in der Praxis noch nicht, ich war ja auch Jahre nicht mehr krank. Nun bin ich jedoch nicht unbedingt schlauer.

Also, sie guckte sich das Ding an und fand es wert, beobachtet zu werden, riet mir aber zum jetzigen Zeitpunkt strikt von AB ab! Ich sagte: Ich will es aber auf jeden Fall. Sie gab dann zu bedenken, dass ich es 3 Wochen (!) täglich nehmen müsste und dabei die Sonne strikt meiden müsse. Es wäre insgesamt auf die lange Dauer gesehen ziemlich belastend und ich solle mir das daher gut überlegen. Zuletzt war ich 2003 wegen eines Zeckenbisses in der Praxis und damals bekam ich AB für nur eine Woche, warf ich ein. Das wäre noch die alte Therapie, wird aber nicht mehr angewandt, war ihre Antwort.

Ich solle beobachten und bei den ersten Beschwerden wie grippeähnlichen Symptomen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit etc. schnell wieder vorbeikommen. Wenn der rote Knubbel einfach wieder verschwindet, dann ist es in Ordnung . Und das ist eindeutig Quatsch. Die Wanderröte verliert sich nach max. 10 Tagen einfach wieder und die Erreger verrichten schubweise ihr Werk. Sie meinte darauf, dass das ja das Tückische bei Borreliose wäre, die untypischen oder anfangs völlig ausbleibenden Symptome. Toll. Inzwischen fühle ich mich tatsächlich schon schlapp und spüre ein Ziehen in den Knochen - Grüße an die Psyche...

Ich werde, wenn ich zuvor keine Beschwerden habe, in 6 Wochen wieder hingehen und einen Bluttest vornehmen lassen. Vorher sind die Erreger leider nicht nachweisbar. Sollte dann was gefunden werden, gibt es spätestens dann 3 Wochen AB. In diesem frühen Stadium wäre die Krankheit damit schnell besiegt.

Beruhigt bin ich trotz ihrer Gelassenheit nicht. Vllt. sollte ich noch einen anderen Arzt aufsuchen.
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