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Alt 04.05.2008, 14:49   #17 (permalink)
mikesh
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Hallo Jens,

versuch dich mal in Charon zu versetzen.

Er kommt ins Tierheim - der erste Schock.

Er wird kastriert - der zweite Schock.

Er kommt postwendend nach der OP zu euch - der nächste Schock.

Da ist ein kleines fauchendes Etwas - wieder ein Schock.

Der weiß im Moment doch grad gar nicht, wo vorne und hinten ist. Gib ihm Zeit.

Du hast die Zusammenführung bis jetzt echt super gemacht und entsprechend der Umstände läuft es klasse! Wenn es geht, biete beiden weiterhin den Raum sich zurückzuziehen. Bau für Charon ruhig noch ein paar Höhlen mehr. Er muss jetzt erst mal eine Runde nachdenken. Es ist völlig normal für Katzen sich in so einer Situation zurückzuziehen und zu verstecken. Hier gibt es so viele Leute, deren Katze erst mal einige Tage, manchmal Wochen unterm Bett saß und von der Welt nichts wissen wollte.

Du kannst Charon und auch dir und der Nala etwas Gutes tun, indem du die Notfall Bachblüten besorgst. Kriegst du in der Apotheke und kostet so um die 8,00 Euro. Den Katzen machst du täglich drei Tropfen in den Nacken und du kannst die Tropfen so nehmen (ist Alkohol drin, darum darf man das nicht Katzen nur in den Nacken geben). Das lindert den Schock etwas und beruhigt. Haben heute übrigens auch viele Notfallärzte in ihrem Arztkoffer.


Das wird schon. Manchmal dauert so was einfach Tage oder Wochen. Bloß nicht die Hoffnung verlieren!

Ich kann dich aber gut verstehen. Bei mir ist gerade ein Hund eingezogen und meine beiden Katzen wurden für Tage nicht gesehen. Das zerrt an den Nerven. Aber als ich meinen Katzen dann Notfalltropfen gegeben habe, wurde es schnell besser. Jetzt lieben sie sich zwar nicht, aber immerhin dulden sie sich schon. Und Spikie ist jetzt ca. zwei Wochen bei mir.


mikesh
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