Zitat:
Zitat von Arborea
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Ich werde wohl noch Sediment untersuchen lassen, aber im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Latein am Ende. Ist das nun eine Entzündung? Eine idiopathische? Oder muss dazu Blut nachweisbar sein?
Oder haben wir ein psychisches Problem? ...
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Hallo,
das kommt mir bekannt vor. Mein Kater Rana laboriert seit gut 1.5 Jahren an Blasengeschichten rum - erst wiederholte Entzündungen, dann nichts Nachweisbares, dann auf einmal Struvit, dann wieder nichts Nachweisbares, dann Auffälligkeiten ohne Entzündungsparameter, dann Verdacht auf Blasentumor auf Basis der sehr "verwachsenen" Blasenwand (negativ) und zuletzt damit Ausschlussdiagnose auf idiopathische Cystitis - wahrscheinlich psychisch-stress bedingt.
Was ich nur aus eigener Erfahrung sagen kann: mit Combur9 habe ich echt schlechte Erfahrungen gemacht, nämlich falsch-negativ Befunde, seitdem lasse ich das in meiner Klinik checken und nach Bedarf sogar im Externlabor. Combur ist nicht super sensibel.
Die Entzündungsparameter können auch bei idiopathischer C. auftreten, wenn nämlich die Blasenwand stark gereizt ist oder sich Ablösungen ergeben (wie bei meinem Rana).
Wir haben das Stress-/psychische Problem noch nicht direkt in den Griff bekommen, sobald er sich massiv aufregt über die anderen Katzen oder mich, merke ich das direkt daran, dass seine Urinmengen kleiner und häufiger werden.
Echt nicht schön sowas

Daher wünsche ich Euch, dass Ihr hier noch eine "behandelbare" Lösung findet. Ich kann auch nur noch Homöopathie und Verhaltenstherapie setzen (Bachblüten waren erfolglos).