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Zitat von Minsemann
Ich finde es einfach nicht gut, dass hier regelmäßig jeder Einzelkatzen-Halter als Tierquäler dargestellt wird. Schon gar nicht, wenn man die Umstände nicht kennt und nicht weiß, warum die Katze alleine gehalten wurde und wie es ihr wirklich erging.
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Hier kennen wir aber die Umstände...
und ein KITTEN in Einzelhaft zu sperren IST Tierquälerei!
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Zitat von Stefanschmid
Ich hatte einen 8 jährigen Kater, der seit klein auf bei mir war und bei mir in einer Wohnung aufgewachsen ist.
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Immer wieder lese ich hier von "Zusammenführungen" von Katzen, die Jahre dauern oder gar nicht machbar sind. Ich lese auch von Katzen, die eine weitere Katze zwar mit Mühe und Not akzeptieren, aber gar nichts mit ihr anfangen. Und warum das alles? Nur weil ein Mensch sich einbildet, dass Katzen unbedingt Gesellschaft brauchen.
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nciht ganz... bei den katzen, deren Zusammenführung unmöglich scheint oder vielleicht sogar ist, gab es IMMER vorher einen Menschen, der sich sngemasst hat, aus einem sozialen Gruppentier aus egoistischen Gründen ein Einzeltier zu machen, es von jeglichen kätzischen Sozialkontakten abzuschirmen und so ein gestörtes Sozialverhalten zu provizieren- nciht selten, weil kleine kitten ja "so süß" sind, udn man sich keine zwei Kitten leisten kann oder will... sei es, weil man es finanziell nciht auf die Reihe bekommt, oder weil man sich einbildet, dass sich ein katzenkind enger an den menschen anbindet, wenn es keine Alternative zum Menschen hat...
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Das stimmt in einigen Fällen sicher, aber nicht in allen. Und was ist z.B. mit Hunden? Sie sind ganz klare Rudeltiere, aber sie kommen oft gut mit Einzelhaltung aus.
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HUnde gehen mindestens 2-3 mal täglich Gassi udn ahben so die Möglichkeit, soziale Kontakte zu anderen Hunden zu pflegen... selbst dann, wenn sie nur die "zeitung an der Hecke oder der Häuserwand lesen"- das ist absolut nciht vergleichbar
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Ab gesehen davon: Ich bekenne mich hier auch offiziell zum Tierquäler. Die arme Lilly muss alleine leben. Warum? Weil es zu teuer und aufwändig ist, zwei Katzen von China nach Deutschland einzuführen. Ich hoffe, sie schafft es.
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arme lilly....
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Wie gesagt, solange ich die Umstände nicht kenne, gehe ich erst mal vom Besten aus und behaupte: Ja, er kann es gut gehabt haben.
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Dioe Umstände hat der TE aber beschrieben... udn die erfüllen ganz klar den Tatbestand einer nciht artgemässen Haltung
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Bezeichnest du dieses Verhalten des Katers, das uns hier beschrieben wurde, bereits als Verhaltensgestört?
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ja, ! er IST verhaltensauffällig...oder hältst du es für normal, dass ein Tier , das aufgeschlossen mit aufgestelltem Schwanz zur begrüßung an die Türe kommt, sich sofort versteckt, wenn es den ehemaligen Besitzer erkennt?
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Das finde ich schon ziemlich viel. Für mich ist eine Verhaltensstörung ein abnormales Verhalten oder eine psychische Erkrankung. Wenn das Tier also atypische Auffälligkeiten im Verhalten zeigt, die von der Norm abweichen. Das kann ich jetzt hier nicht sagen, von dem wie der Kater beschrieben wurde.
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naja, ich kenne das von katzen anders- egal ob es meine eigenen (ehemaligen) sind, oder fremde...
eine Katze , die offen und neugierig an die Türe kommt bleibt normalerweise sichtbar, wennd er Besuch das Haus betritt-- Angstkatzen verkriechen sich üblicherweise mit dem Türklingeln und sind generell unsichtbar, wenn Besuch da ist
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Ich möchte hier jetzt nich OT werden und diesen Thread mißbrauchen, als kleiner Einwand passt es vielleicht aber doch gut hier her: Mir wurde hier wirklich schon oft geholfen, auch von Raupenmama. Doch mir fällt auch auf, wie häufig hier Leute schnell "maßgeregelt" werden, wenn etwas nicht so gemacht wird, wie man selbst es machen würde (ich rede hier nicht von echter Tierquälerei etc.). Das finde ich nicht immer fair.
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naja, ich finde es nciht fair, ein kittten, dass idR mit Geschwistern aufgewachsen ist, in Wohnungshaltung sozial zu isolieren- Soziale Isolation ist eine anerkannte Foltermethode... das sollte man sich immer vor Augen halten
Ich bin grundsätzlich gegen Freigang, aber für Einzelhäftlinge ist er die Einzige Möglichkeit, kätzisch-soziale Kontakte zu pflegen