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Alt 30.04.2008, 18:32   #45 (permalink)
Catloverin
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So, ich möchte mal wieder einen aktuellen Stand liefern :

Lisa hat sich seit meinem letzten Posting stetig weiterentwickelt. Sie hält sich jetzt sehr, sehr viel weniger auf dem Bücherregal auf. Sie spielt mittlerweile sehr aktiv (kommt uns dann vor wie eine ganz andere Katze, als die, die wir in den ersten 2 Monaten kennengelernt haben) und geht richtig ab dabei. Sie bleibt jetzt auch ganz lange auf dem Kuschelbettchen auf dem Schreibtisch liegen, wenn wir nicht mehr im Zimmer sind. Vorhin waren wir z.B. über 2 Stunden außer Haus und als wir wiederkamen, lag sie immer noch da. Sie bewegt sich nun relativ frei in "ihrem" Zimmer.

Bei Tabita hat sich bisher kaum was getan. Manchmal haben wir schon den Eindruck, dass es etwas besser geworden ist, aber dann markiert sie im nächsten Moment mal wieder den starken Max und versucht die Gittertür zu überklettern .

Für die nächsten Wochen erhoffen wir uns, dass Tabita durch das Beobachten des sich annähernd normalisierenden Verhaltens von Lisa merkt, dass Lisa ja auch nur eine ganz normale Katze ist und Tabitas Aggression nachlässt. Dies ist quasi unsere letzte Hoffnung.

Wir haben sporadisch einen guten und netten Kontakt zu einer ehrenamtlichen Dame vom Tierheim Hodenhagen, wo Lisa ja herkommt. Sie hatte kürzlich zufällig ein Buch erstanden, in dem es um die "Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hund und Katze" (Ein Leitfaden für die tierärztliche Praxis) geht und es uns ausgeliehen.
Es ist kaum zu glauben, aber wir haben unsere Situation darin eindeutig wiedererkannt: dass es in den ersten paar Tagen einigermaßen normal verlief und dann erst umschlug. Tabita hat nach einer eher abwartenden Haltung dann nämlich die goße Ängstlichkeit/Unterwürfigkeit von Lisa wahrgenommen und hat dann eine sogenannte "offensive Territorialaggresion" entwickelt. Interressanterweise hatten wir ohnehin schon den Weg eingeschlagen, der in dem Buch dann vorgeschlagen wird, nämlich die Trennung mit einer Netz-/Gittertür. Also können wir ja gar nicht ganz so dumme Dosis sein !

Wir füttern die beiden weiterhin gemeinsam an der Gittertür und versuchen sie durch Spielen zu entspannen und abzulenken. Im Buch wird dann aber auch tatsächlich gesagt, dass auch diese Maßnahmen nicht unbedingt zum Gelingen der Zusammenführung führen könnten.

Wie auch immer -vorerst bleiben wir am Ball. Beiden Fellnasen geht es soweit gut und solange sie keine negativen Veränderungen durchlaufen und sich weiterhin irgendetwas Positives tut, machen wir weiter !

LG, Iris.
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Dosine von Zaubermaus Tabita und den Puschels Wanda und Woodstock, sowie stolze Patin von Pantherlady Lisa (Krümel2000)
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