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Alt 29.04.2008, 10:03   #1 (permalink)
Accuface
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Standard etwas zum nachdenken und mut machen

hi,

hab diese Geschichte per e-mail bekommen. es kann sich jeder seine eigenen Gedanekn dazu machen

Hier eine wunderbare Geschichte, benötigt nur 37 Sekunden zum Lesen und regt
zum Nachdenken an.


> Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer.



> Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde
> aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfliessen konnte. Sein
> Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.

> Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen.

> Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang.

> Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem
> Militärdienst und wo sie im Urlaub waren.

> Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte,
> liess er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge
> beschrieb, die er draussen am Fenster sah.

> Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine
> Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der
> Welt dort draussen.

> Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und
> Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln
> liessen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten
> Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am
> Horizont.

> Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details,
> schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich
> die bildhaften Szenen vor.

> An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine
> vorüberziehende Parade.

> Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor
> seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mit
> anschaulichen Worten beschrieb.

> Tage, Wochen und Monate vergingen.


> Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand
> sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf
> verstorben ist.

> Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu
> lassen.

> Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster
> verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie
> sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, liess sie ihn allein.

> Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen ersten
> Blick auf die echte Welt draussen zu richten.

> Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu
> gucken. Es zeigte auf eine leere Wand.

> Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn
> veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draussen vor dem Fenster zu
> erzählen.

> Die Schwester erwiederte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand
> sehen konnte.

> Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."



> Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet unserer
> eigenen Situation.


> Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, is doppelte
> Freude.


> Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all die Dinge, die man für Geld
> nicht kaufen kann.


> Heute ist ein Geschenk, deshalb nennt man es 'the present'.


> Die Herkunft dieser Geschichte ist unbekannt, aber es bringt Glück für
> jeden, der sie weitergibt.
> Behalte diesen Brief nicht.
> Leite ihn weiter an Deine Freunde, denen Du Segen wünschst.
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