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Alt 19.04.2008, 13:25   #38 (permalink)
Katie O'Hara
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Zitat von Momenta Beitrag anzeigen

Man möge bitte berücksichtigen, daß nicht jede Schwangerschaft und nicht jede Geburt problemlos verläuft und nicht jedes geborene Kitten ist gesund.

LG
Claudia
*Ironiemodus an*:
Wenn die Kitten zu schwach, zu klein oder krank sind, läßt man halt der Natur ihren Lauf...... nur die Starken kommen durch. Das nennt man natürliche Auslese.
(So war das früher auch. Und früher war ja bekanntlich alles besser.)

Sollte die Mutterkatze schwach, zu jung oder unerkannt krank sein....... siehe oben.
*Ironiemodus aus*


So, und hier mal der Finanzplan: (rein nach Zahlen aufgestellt, ohne moralische o. ä. Zusatzerklärungen!)

Grob überschlagen kann man sagen, daß inkl. Kastration, abgeschlossener Grundimmunisierung und Entwurmung die Kosten pro weiblicher Katze bei ca. 200,- Euro liegen. Bei Katern ein paar Zehner weniger (Kastra etwas günstiger).

Hinzu kommen für jedes Tier ca. 30,- bis 40,- Euro Futterkosten monatlich.

Macht also für zwei Katzen im ersten Jahr:

400,- TA-Kosten ohne Krankheiten (inkl. einer jährliche Routine-Untersuchung)
960,- Futterkosten

Die Anschaffungen wie KaKlo, Kratzbaum & Co. habe ich nicht eingerechnet, diese sind einmalig mit ca. 150,- bis 200,- anzusetzen. Betrag nach oben offen....

Macht also bei Anschaffung zweier Kätzchen im ersten Jahr Gesamtkosten von ca. 1.560,- als realistisch anzusetzendes Minimum.

Unter der Voraussetzung, daß keine Krankheiten vorliegen!!!


Wird die Mieze gedeckt, erhöhen sich im letzten Drittel der Schwangerschaft die Futterkosten - nach der Geburt braucht sie dann noch mehr, um genügend Milch produzieren zu können. Zusätzlich Vitamine und Aufzuchtmilch (für die säugende Katze). 2kg Aufzuchtmilch ca. 35,- Euro(günstiger geht's nicht, auch hier wieder: nach oben offen)
Hat die Mutter nicht genügend oder keine Milch bzw. wird Handaufzucht nötig, liegen die Kosten allein für die Milch bei ca. 100,- bis 150,- Euro (je nach Wurfgröße)

Nach vier Wochen müssen die Kitten zugefüttert werden. Anfänglich sind es kleine Mengen, jedoch steigern sich diese drastisch bis zur 12. - 16. Woche.

Die schwangere Mieze muß mindestens einmal vor der Geburt dem TA vorgestellt werden. Nach der Geburt mitsamt ihren Jungen auch noch einmal. (als absolutes Minimum)

Sollte es zu Komplikationen kommen, gehen die TA-Kosten insgesamt mind. in die Hunderte, wenn nicht sogar darüber (Kaiserschnitt z. B.)

Gibt man die Kleinen ab, "erwirtschaftet" man mit der Schutzgebühr maximal die tatsächlich entstandenen Routinekosten. Bei Krankheiten oder Geburtskomplikationen ist es eindeutig ein Minus-Geschäft.

Also dann, viel Spaß bei der laienhaften & ungeplanten Vermehrung










Jedem verantwortungsvollen Züchter stehen bei dieser Aufstellung die Tränen in den Augen oder die Haare zu Berge! Denn diese Züchter machen umfangreiche und kostenintensive Voruntersuchungen beider zu verpaarender Tiere, um genetische Defekte weitgehend auszuschließen, den qualvollen Tod der Kitten zu vermeiden, welcher z. B. durch Blutgruppenunverträglichkeiten entsteht sowie um übertragbare Krankheiten bei den Elterntieren auszuschließen, welche unweigerlich auf die Jungen übergehen und diese meistens töten oder chronisch krank werden lassen.
Ergo sind die tatsächlichen Kosten bei einer sorgfältig geplanten Verpaarung bereits im Vorfeld deutlich höher.
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Eure Katie O'Hara
Es lebe die Meinungsfreiheit

Geändert von Katie O'Hara (19.04.2008 um 14:03 Uhr) Grund: zwei Buchstaben und ein "-" vergessen *ggg*
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