In dem Alter haben sie ja bereits eine "Kämm- und Bürst-Vergangenheit", die Du am besten einfach übernimmst.
Sollte es dabei aber Probleme geben (gegeben haben), probier am besten verschiedene Kämme und Bürsten durch. Verfilzte Stellen vorsichtig mit der Nagelschere ausschneiden. In ganz schlimmen Fällen muß man auch scheren.
Ich habe zwei Kurzhaar, wobei Jona aber schon für zwei haart. Er mochte bürsten gar nicht, kämmen sowieso nicht. Er ließ es immer nur kurz zu und wurde dann richtig böse. Die Bürste war zwar sehr effektiv, sodaß es im Grunde ausreichte, kurz zu bürsten, aber ich habe mir dann mal eine mit ganz weichen Borsten gekauft.
War eher als eine Art Massagebürste gedacht, damit er wieder Freude daran bekommt. Und es hat super geklappt - er liebt diese Bürste. Mittlerweile gehört sie zum Schmusen und Streicheln dazu.
Sie nimmt auch gut Haare ab und wir haben beide wieder Spaß daran.
Fazit: manchmal ist es weder die Technik noch Bürsten an sich, was Probleme macht, sondern die richtige Bürste.
Wenn Katzen schon alt und/oder mager sind, sind weiche Bürsten auch generell besser, damit kann man ihnen an knochigen Stellen nicht weh tun.
Und was die Gegen-den-Strich-Freundin angeht schlage ich vor, Du zeigst ihr mal an ihr selbst, wie toll das ist.
