oh ha! Da drücke ich dir jetzt mal ganz fest die Daumen, dass deine Vorfreude nicht enttäuscht wird!
Ich war auch super aufgeregt, als ich das erste Mal "richtig" gebarft hatte (also voll supplementiert). Es wurde alles stehengelassen.
Das kann einfach eine Weile dauern, bis sich die Frechdachse an die Supplemente gewöhnt haben.
Taurin ist in der Regel kein Problem, da es geschmacklos ist. Allerdings muss es in etwas Wasser aufgelöst sein oder eben im Hack vermengt, sonst kann es leicht ätzend im Maul wirken.
Kalziumcarbonat ist auch (fast) geschmacklos.
Ich habe mal diese ganzen Supplemente von der Vitamintablette über Vitakalk, Easybarf und Co. selber durchgekostet.
GRAUSAM!

Mich wundert es eigentlich, dass es die Katzen früher oder später doch in Kauf nehmen.
Seit 1,5 Jahren barfen wir jetzt 100 Prozent (bei 5 Katzen). Muggel mag nur nach Lust und Laune barf, ansonsten barfst sie sich meist auch mit Mäusen selber.
Und alle sind voll auf den Geschmack gekommen. Man braucht manchmal nur etwas Geduld und Tricks.
Unsere essen zum Beispiel Leber nur, wenn ich sie vorher mit
Trofu einpudere. (Also die Leber .... nicht die Katzen

)
Apropo Leber: Wegen des hohen Vitamin-A-Gehaltes darf man Leber nur in klitzekleinen Mengen täglich verfüttern.
Überdosierungen an Vitamin A über einen längeren Zeitraum können zu sehr schmerzhaften Wirbelsäulenversteifungen und irreversiblen Knochenschäden führen.
Der Leberanteil am Gesamtfutter sollte so zwischen 3-5 % liegen.
Also bei 150 Gramm Rohfutter maximal vielleicht zwischen 4 bis cirka 7 Gramm. Und man sollte die Supplemente mit Vitamin A an einem "Leberfütter"-Tag weglassen.
Hat man mal zuviel Leber gefüttert, ist das auch nicht so schlimm. Man sollte dann einfach ein paar Tage lang Leber und Vitamin A - Supplement weglassen.
Vitamin A ist im Körper speicherbar und deshalb sind auch Überdosierungen möglich und gefährlich.
Bei Vitamin D (Lachs z.Bsp.) genauso ...
LG und viel Spaß bei der Fütterung,
Gudrun