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Alt 03.11.2006, 16:35   #20 (permalink)
Momenta
"Monumenta"
 
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Hallöchen zusammen,

danke Evi, Sylvia, Heidi...für die lieben Päppel-Worte. Ihr merkt, nicht die Katze braucht Hilfe, sondern ich *ähem**hüstel*


@Sylvia

Zitat:
Zitat von SylviaM Beitrag anzeigen
Meine Frage war garnicht so gemeint, das ich dir nicht glaube, irgendwie konnte ich nur nicht nachvollziehen, warum diese Frau die Jeany nicht mehr bei sich hat. Aber nach deiner Schilderung hört es sich eher so an, das Jeany die Nase von ihr voll hatte.
Die Hintergründe sind ziemlich umfangreich und ich kenne auch nur einen ganz kleinen Auszug.
Die Frau hat in ihrer Hass-Liebe zu Jeany das Tier ganz sicher geliebt, auf ihre Art und Weise, denn wer lässt sich 21 Mal (so sagte sie mir) auf schlimmste Art Kratzen und Beissen, mit schlimmen Wunden?
Das war eine Zweckgemeinschaft, auf beiden Seiten. Jeany muss auch etwas "davon gehabt haben", sonst wäre sie ja nicht in Abständen zu der Frau zurückgekehrt und hätte in ihrem Haus geschlafen. Der Überlebensinstinkt ist bei Jeany sicher sehr ausgeprägt.

Ich erfuhr nur, daß es ganz furchtbare private Dinge gibt und deshalb habe ich darauf gedrungen, daß man mir das Tier vertraglich übereignet, damit der Noch-Ehemann kein Recht hat über Jeany zu bestimmen. Wie ich hörte, hätte er "das Tier auch entfernt" (wohl TH gemeint, hoffentlich ), nur um seine Noch-Frau zu schaden....
Glaub mir, daß was ich gehört habe....ein Sumpf privater Streitigkeiten zu Lasten dieser alten Frau.
Sie liebt Jeany auf ihre Art und weise, deshalb hätte ich es gerne gesehen, wenn Jeany dort hätte bleiben können.




Zitat:
Aber es macht mir den Eindruck, das sie erstmal lernen muß, wer es wirklich gut mit ihr meint. Wer weiß, wie oft sie wirklich schon so zurückgestossen wurde von Menschen. Erst vergessen, dann die Frau und nun du. Sie hat vielleicht Angst ihr Herz zu öffnen, den dann tut es ja bekanntlich auch nicht so weh - das kennt doch auch jeder von uns.
Ach was, ich habe gerade einen lichten Moment was Jeany betrifft und die würde solange von Haus zu Haus wandern, bis irgendwer ein Schälchen rausstellt und dann so herzzerreissend miauen, daß sie evt. irgendwann Einlaß bekäme.
Und wenn Jeany einen Ort, einen Menschen hätte, wo es ihr besser ginge...sie würde abwandern, da bin ich mir ganz sicher.
Für dieses Tier besteht m.E. in erster Linie das Überleben, das Sattwerden, die Rückzugsmöglichkeit und erst DANN kommt Zuneigung. Sie hat es nicht anders gelernt.

Der Grund warum ich um Jeany gekämpft habe ist, daß HIER ihr Zuhause, ihr Revier ist. Niemand jagt sie, niemand vertreibt sie. Da ich ja sehr offensiv nach einem Zuhause gesucht habe *ähem* und noch offensiver klargestellt habe, daß Jeany ab sofort vertraglich "mir gehört" *hüstel*, darf sie in allen Gärten schlafen, auf allen Stühlen sitzen, aus allen Teichen trinken und ich bekomme noch erzählt, wer sie wie wo gesehen hat.

Ich denke, daß das eine gute Portion "Sicherheit" für das Tier ist und den Rest erledigt sie selbst.

Mmh, *verlegenschau* ich bin ein wenig überdreht, nächsten Winter wird es besser....


LG
Momenta
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